Holzbriketts werden aus trockenen, unbehandelten Holzresten, wie beispielsweise Hobelspänen,
unter hohem Druck und ohne Zusatz von Bindemitteln zu gleichmäßig großen und harten Briketts gepresst.
Durch diese hohe Verdichtung bei der Brikettierung nimmt das Naturprodukt Holz in etwa das
Brennverhalten von Braunkohle an, allerdings mit dem Unterschied, dass die Holzbriketts im Vergleich zu
dem fossilen Brennstoff einen geringeren Asche- und Schwefelgehalt aufweisen.

Die CO²-Bilanz bleibt ausgeglichen, denn die Holzbriketts geben bei ihrer Verbrennung nur so viel CO²
an die Atmosphäre ab, wie ein nachwachsender Baum durch die Photosynthese aufnimmt.
Für unbehandelte Holzbriketts definiert die DIN 51731 Standards.

Der niedrige Wassergehalt von ca. 10 – 15 % ergibt mit 4,8 – 5,0 kWh / kg
einen hohen Energieinhalt. (Waldfrisches Kaminholz hat bei einem Wassergehalt von 50 % ca. 2,5 kWh/kg.)

 

zum Vergleich

1 Tonne Holzbriketts entpricht dem Heizwert von:

500 Litern Heizöl
630 Kilo Steinkohle
930 Kilo Braunkohle
570 m³ Erdgas
4,0 SRM trockenem Holz
3,25 Ster Hartholz (20% Feuchte)
4,60 Ster Weichholz (20 % Feuchte)